Am Flughafen Keflavik hat uns sofort das schlechteste
Wetter unserer ganzen 5 wöchigen Reise erwartet.
Von Reykjavik sind wir durch die Kontinentalspalte bei Thingvellir Richtung
Geysir und Gullfoss. Diese drei Punkte bekommt jeder Tourist zu sehen.
Nach dem großen Wasserfall Gullfoss beginnt für uns die erste
Hochlanddurchquerung. Auf der Kjölur-Route fahren wir nach Norden
und erreichen nach einem Abstecher in die Berge 4 Tage später Akureri.
Nach Whalewatching an der Küste geht es durch den Jökulsargljufur-Naturpark
zu dem bekannten See Myvatn.
Dort entscheiden wir uns die längere, höhere und anstrengendere
Hochlandrute Sprengisandur wieder zurückzufahren. Das Hochland
ist zu weniger als 2% mit Vegetation bedeckt, von den Gletschern bläst
uns ein harter Wind entgegen, und zwei Gletscher-Flüsse wollen
durchwatet werden. 5 Tagen müssen wir bei 10°C, Sonnenbrand
und eng begrenzten Essensrationen hart arbeiten - bei 35km Tagespensum.
In anderen Breiten wäre das ein Ausflug für den Sonntag Nachmittag.
Zurück an der Küste bot sich ein Abstecher nach Heimaey an
- dort besuchte ich Free Willy auf seiner Auswilderungsstation und kletterte
durch die Küstenfelsen um einen Tag in einer Kolonie von Papageientauchern
zu verbringen.
Dominik hat auf seiner Website unsere Route genau aufgelistet.
[zu den Photos]
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